Viva con Agua

„Wenn wir bei der HR-Arbeit Zeit sparen, können wir neue Brunnen bauen.“

Branche: Nonprofit 

Über das Unternehmen: Die gemeinnützige Organisation Viva con Agua wurde 2006 als Verein gegründet. Die Vision: Allen Menschen einen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Heute besteht Viva con Agua aus einer Stiftung, acht gemeinnützigen Vereinen und fünf Social Businesses. 

Michael Fritz
Co-Founder

Die Herausforderung

Wasser für alle – alle für Wasser

„Wir setzen uns für den Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle Menschen ein“, erläutert Michael Fritz, Co-Founder von Viva con Agua, die Unternehmensvision. „Als wir vor siebzehn Jahren starteten, hatten rund 1,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einer menschenwürdigen Wasserversorgung. Mittlerweile sind es ‚nur noch‘ 560 Millionen, es geht also in die richtige Richtung.“

Wir waren glückliche Komödianten, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren.

Ob Brunnenprojekte in Äthiopien oder der Bau von Toiletten in Uganda – mit diesen und vergleichbaren Aktivitäten sorgt Viva con Agua für einen gesellschaftlichen Mehrwert. Außerdem baut die Organisation ein soziales Ökosystem auf. „Social Business, wie wir es heute betreiben, gab es 2006 in Deutschland einfach noch nicht“, erinnert sich Michael. Viva con Agua hat über die Jahre verschiedenste Formate entwickelt, vom Mineralwasser über Toilettenpapier, von Kunst- und Musikfestival bis zu Merchandising und eigenen Hotels in Kapstadt und dem Heimathafen Hamburg. Der zentrale Punkt dabei: Die Gemeinnützigkeit und der Support für sauberes Trinkwasser stehen im Mittelpunkt aller Aktivitäten.

Millerntor, Rapper und ein weißes Blatt Papier

Die Geschichte von Viva con Agua ist ohne die St. Pauli-DNA ihrer Gründer nicht denkbar. „Auch wenn es im Rückblick so aussieht, als habe von Anfang an ein Marketing-Master-Mind hinter dem Projekt gesteckt – das Gegenteil war der Fall. Zu Beginn war vieles abenteuerlich, spontan, verrückt. Wir waren Freunde, jung, mit Hip Hop sozialisiert. Leute wie Bela B., Fettes Brot, Tim Mälzer und viele andere haben uns gleich zu Beginn supported. Nichts war strategisch geplant. Es hat eine gewisse disruptive, innovative Naivität gebraucht, nicht zu wissen, was wir machen. Wir haben vieles neu erfunden – heute gibt es ja viele NGOs, die versuchen, einen ähnlichen Swag zu drehen und vor allem junge Leute anzusprechen”, blickt Michael auf die letzten Jahre zurück.

Wachstum über Entitäten hinweg

Zentrale Bedeutung der Unternehmenskultur

Wunsch nach effizienten Personalprozessen

Stiftung

gemeinnützige Vereine

Social Businesses

Was Personio für Viva con Agua leistet

Die Entscheidung für Personio fiel relativ schnell. Dabei spielten neben dem speziellen Pricing für Nonprofit-Organisationen vor allem auch Parallelen in den Unternehmenswerten von Personio und Viva con Agua eine zentrale Rolle. „Beide Organisationen übernehmen ganz klar gesellschaftliche Verantwortung und stellen Nachhaltigkeit in den Fokus ihres Tuns“, so Michael. Nur einen Monat nach der achtwöchigen Implementierung gaben die aktiv mit Personio arbeitenden Bereichen wie HR, Legal und Finance Michael dann eine eindeutige Rückmeldung: Gamechanger in Sachen Planungssicherheit und Effizienzsteigerung. „Das war wichtig für uns. Denn in dem Moment, in dem wir Zeit bei der HR-Arbeit sparen, können wir neue Brunnen bauen, mehr Spendengelder akquirieren oder mehr Menschen für unsere Vision begeistern“, fasst Michael den Kernnutzen von Personio zusammen. „Von daher hat Personio wenn man so will bereits zahlreiche Brunnen gebohrt, ohne einen einzigen Cent zu spenden – allein durch die Sinnhaftigkeit des Tools.“

Besonders wichtig für die HR-Abteilung von Viva con Agua ist das Arbeiten über diverse Entitäten hinweg, weil es der Organisation Personalkosten einspart. „Und dieses Geld bedeutet für eine NGO wie uns einen echten Impact – mehr Wasserprojekte für die Menschen.“

Der Weg zu Personio

Wie sah die Personalarbeit vor Personio aus? „In den ersten Jahren sind wir das Themenfeld Personal fast schon abenteuerlich naiv, aber gleichzeitig auch voller Leidenschaft angegangen. Bis zu einer klaren Organisation und einer strategischen Ausrichtung der Personalarbeit hat es einige Jahre gedauert“, fasst Michael schmunzelnd zusammen. „Wir haben Fehler gemacht aber auch wichtige Lernprozesse durchlaufen, insbesondere bei den Themen Strukturierung und Schnittstellen. Vor Personio lief vieles quasi ‚on the fly‘.“

Die wachsende Struktur der Organisation mit acht Vereinen in acht Ländern und mehreren gGmbHs schrie ab einem gewissen Punkt geradezu nach einer starken Strukturierung, Digitalisierung und Automatisierung in der HR-Arbeit. „Und beim Aufbau dieses breiten und vielfältigen Kosmos hat uns Personio dann im Jahr 2020 enorm geholfen. Sonst hätten wir bei manchen HR-Prozessen total den Überblick verloren – von Onboarding bis Offboarding, von Mitarbeitergeburtstagen bis zur Krankmeldung“, so Michael.

Ein System, das zu den Unternehmenswerten passt

Spezielle Konditionen für Nonprofit-Organisationen

Mehr Planungssicherheit und Steigerung der Effizienz

Beide Organisationen übernehmen ganz klar gesellschaftliche Verantwortung

 

Wie sieht die Zukunft aus?

„Ich gehe davon aus, dass wir mit Personio noch sehr lange zusammenarbeiten werden. Es geht hierbei um die Menschen, die über das Tool in das Unternehmen aufgenommen werden. Und genau darüber lässt sich die Unternehmenskultur perfekt vermitteln. Mit jedem Move auf der Plattform kann ich dazu beitragen, dass Menschen gerne in einem Unternehmen arbeiten, dass sie wertgeschätzt werden, dass sie gesehen werden. Und auch strukturelle Veränderungsprozesse lassen sich nun sehr einfach anbieten“, beschreibt Michael die Gegenwart.

Wie wird sich Viva con Agua weiterentwickeln? „Wir haben nach siebzehn Jahren eine gute Saat gelegt. Ja, wir könnten Viva con Agua skalieren und das ergibt auch durchaus Sinn. Aber wir wollen nicht auf Teufel komm raus wachsen. Wachstum muss immer entspannt sein. Warum? Wir befinden uns nach Corona in einer Transformationsphase. Die Menschen sind verunsichert, es fehlt ihnen an Orientierung und Halt. Wenn wir also größer werden, geht das bei uns nicht ohne eine Plattform wie Personio“, fasst Michael zusammen. 

„Das Tool passt zu uns, es läuft, es supported uns im Alltag, es schenkt uns Zeit für unsere zentralen Aufgaben. Das ist wichtig und gut für uns, aber viel wichtiger ist etwas anderes. Ich mag es, wie die entscheidenden Akteure bei Personio nicht nur sprechen und denken, sondern dabei auch unternehmerische und gesamtgesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Natürlich hat die unglaubliche Erfolgsgeschichte von Personio eine Strahlkraft, die uns als NGO richtig guttut. Und die Gründung der Personio Foundation zeigt mir, dass deren Gründer langfristig und nachhaltig denken und vor allem eine Social Responsibility übernehmen. Der Impact dieser Stiftung auf NGOs aber auch auf neue Gründerinnen ist gigantisch. Das allein reicht für eine Empfehlung von Personio.“

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