22. Februar 2018 in HR Management

So hat TURCK seine Personalprozesse aufgesetzt

Daniela Lepper (Portrait) - Turck

5 Fragen an … Daniela Leppler, Leiterin Personal bei der Hans Turck GmbH & Co. KG

Wie ein weltweit erfolgreiches Unternehmen HR-Software nutzt, um Prozesse nicht nur zu digitalisieren, sondern neu aufzusetzen, darüber spricht Daniela Leppler, Leiterin Personal bei der Hans Turck GmbH & Co. KG.

Liebe Frau Leppler, schön, dass Sie sich Zeit nehmen, um uns über Personio bei der Hans Turck GmbH & Co. KG zu erzählen. Warum haben Sie sich ursprünglich nach einer HR-Lösung umgeschaut?

Als ich vor anderthalb Jahren die Leitung in der Personalabteilung übernommen hatte, gab es bereits Überlegungen, eine HR-Software zu kaufen. Allerdings lag der Fokus auf Recruiting. Das war mir zu wenig; ich wollte auch die Stammdatenverwaltung, das Bewerbermanagement und weitere Bereiche in einem Tool abbilden können. Nach einer Phase des Abwägens entschieden wir uns für Personio. Heute nutzen es um die 350 Mitarbeiter.

Inwiefern nutzt Ihnen Personio in Ihrem Arbeitsalltag?

Zum einen, um Routineaufgaben zu automatisieren und digitalisieren, zum anderen um Prozesse zu überdenken und sauber aufzusetzen. Ein Beispiel: Wie wir mit Bewerbern umgehen, wie wir mit ihnen kommunizieren, welche Phasen sie durchlaufen sollen – all das haben wir in Personio geregelt und an Verantwortlichkeiten geknüpft. Das hilft uns in der Personalabteilung sehr, weil wir uns E-Mails sparen, immer den aktuellen Stand einsehen können und an Aufgaben erinnert werden.

 

Transparenz ist ein zentraler Nutzen, den Personio stiftet.

 

Es dient aber auch unseren Kollegen außerhalb von HR. Die können, sofern es für sie relevant ist und sie entsprechende Rechte haben, sehen, wo sich welcher Bewerber befindet und welche Aufgaben dabei auf sie zukommen. Transparenz ist ein zentraler Nutzen, den Personio stiftet. Und natürlich Zeitersparnis.

Wie haben die Führungskräfte auf Personio reagiert?

Durchweg positiv, sie ziehen unmittelbaren Nutzen aus dem Tool. Wenn eine Führungskraft einen großen Bereich verantwortet, dann fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Wer ist wie lange dabei, wer hat welche Ziele usw. All diese Informationen liegen zentral in Personio ab und sind jederzeit nachvollziehbar. Führungskräfte können dort ihre Notizen festhalten – der Zettelwahnsinn hat dann irgendwann ein Ende.

Turck ist stark gewachsen und wächst weiter. Wie aufwändig war die Einführung?

Wir haben uns im Vorfeld Gedanken gemacht, wer geschult werden muss, welche Informationen wir vorab mit der Belegschaft teilen und wie wir das Tool über einen längeren Zeitraum ausrollen. Kurzum: Es bedarf bei einem größeren Unternehmen mit vielen Mitarbeitern gewisser Planung. Allerdings zahlt sich das aus: Das Feedback zur Systemeinführung war bislang sehr positiv.

 

Für strategische Personalarbeit brauchen wir die richtigen Prozesse – hier unterstützt Personio.

 

Was soll Ihnen Personio langfristig bringen?

Unser Anspruch in HR ist es, strategische Personalarbeit zu machen und gute Entscheidungen zu treffen. Also solche, die das Unternehmen voranbringen und die Mitarbeiter motivieren. Dafür brauchen wir zum einen die richtigen Prozesse – hier unterstützt Personio. Unsere Planungen sollen zukünftig auch stärker auf Daten basieren – Stichwort Workforce Analytics. Auch das ermöglicht Personio. Wir können mithilfe der Reports sehen, wie sich in bestimmten Abteilungen die Belegschaft entwickelt, ob viele Kollegen gehen, ob sie befördert werden etc. Auf Basis dessen können wir Maßnahmen einleiten oder Anpassungen unternehmen. Am Ende soll und will HR die Zukunft des Unternehmens erfolgreich mitgestalten.

Aber nicht zu vergessen: Natürlich wollen und werden wir im digitalen Zeitalter den Blick für individuelle Belange in der Belegschaft nicht verlieren. Schließlich geht es im HR Bereich um Menschen – und diese Menschen machen den Erfolg unseres Unternehmens aus.

Liebe Frau Leppler, vielen Dank für das Gespräch.

Wie sich die Personalarbeit bei TURCK durch Personio grundlegend verändert hat, können Sie in dieser Erfolgsgeschichte nachlesen.

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