14. November 2017 in People @ Personio

People @ Personio – Ramesh, Customer Success Manager

Ramesh

Lieber Ramesh, vor Personio warst du zwei Jahre lang kaufmännischer Leiter deines eigenen Betriebs. Wieso bist du zurück ins Angestelltenverhältnis, und zu Personio?

Ich hatte Lust auf was Neues. Nach meinen zwei Jahren als Selbständiger bin ich erst mal für ein paar Monate auf Reisen gegangen, danach wollte ich nicht zurück in meinen Job.

Warum Personio?

Weil ich Fußball und Tischtennis kann – deshalb haben sie mich eingestellt! Nein, im Ernst. Weil ich Technologie und Kundenkontakt haben konnte, das gefiel mir. Ich hab gern mit Menschen zu tun.

Du bist im Customer Success Team und damit verantwortlich für die Zufriedenheit der Kunden. Geht es nicht vornehmlich darum, Brände zu löschen?

Das klingt dramatisch – und entspricht nicht unserem Alltag. Zum Glück :). Klar helfen wir Kunden, wenn sie Probleme haben. Aber das findet eher in Form von entspannten Gesprächen statt. In meinem Job kann ich helfen, das ist super. Und motiviert uns im Team.

Überzeugt. Neben deinem Job bei Personio bist du DJ. Erzähl uns davon!

Gern. Auch wenn diese Leidenschaft in letzter Zeit etwas zu kurz kommt… Ich lege Hip Hop und Electro auf, auf Hochzeiten oder in (Münchner) Clubs.

Wow, das ist cool. Darf ich fragen: Hast du einen Lieblingssong oder eine Lieblingsmusik?

Diese Frage geht gar nicht!

Verdammt, ich hake jetzt nicht nach. Andere Frage: Du bist in Sri Lanka geboren und im Alter von zwei Jahren nach Deutschland gekommen, weil in Sri Lanka Bürgerkrieg herrschte. Wie war das für dich?

Von den Schwierigkeiten einmal abgesehen, hab ich schnell festgestellt, dass deutsche Kinder viel mehr Freiheiten haben. Meine Eltern hatten mich streng erzogen, nach den Regeln tamilischer Kultur. Ich musste am Sonntag in die Schule und tamilisch lesen und schreiben lernen. In Deutschland gab es das nicht, Unterricht am Wochenende – um nur ein Beispiel zu nennen.

Gott sei Dank! Bedeutet das, du bleibst hier?

Ich will definitiv nicht dorthin zurück. Ob es für immer München ist, kann ich nicht sagen. Ich hab ja bis ich zwölf war in NRW gelebt. Dort hat’s mir auch sehr gut gefallen!

Lieber Ramesh, vielen Dank für das Gespräch!