26. Juni 2018 in People @ Personio

People @ Personio – Oli, VP Sales

People at Personio

Lieber Oli, danke, dass du dir Zeit nimmst.

Du bist VP Sales, da kannst du uns bestimmt ein wahres Klischee über Sales Mitarbeiter verraten.

Es gibt tatsächlich einige Klischees über uns Sales People. Das Gängigste ist, dass wir anderen etwas “andrehen wollen”. So sehe ich mich allerdings selbst nicht und ich möchte auch nicht, dass mein Team so agiert. Ich sehe uns eher als Vermittler – wir erklären ein technologisches Produkt wie Personio und machen es für Interessenten verständlich und zugänglich.

Was muss ein Sales Mitarbeiter bei Personio mitbringen?

Wer im Sales anfangen will, sollte motiviert sein und gerne selbstständig Projekte angehen. Dazu kommt die Bereitschaft und Fähigkeit zu lernen. Deshalb stellen wir auch viele Berufseinsteiger ein. Wenn ein Mitarbeiter gewillt ist zu lernen und sich weiter zu entwickeln, ist dieser auch offen für konstruktives Feedback. Das leitet über zu einem weiteren Punkt, der mir wichtig ist: eine offene Feedbackkultur. Die leben und schätzen wir bei Personio sehr.

Wenn deine Kollegen dich in wenigen Sätzen beschreiben sollten, was wünscht du dir, dass sie sagen?

Das ist eine gute Frage. Dass ich ein zugänglicher Mensch und Vorgesetzter bin, auf den man jederzeit zukommen kann. Und dass ich als fair wahrgenommen werde. Mein Anspruch ist es nämlich, jeden gleich zu behandeln und immer dieselben Maßstäbe anzulegen.

Was macht Personio für dich besonders?

Die Art und Weise, wie bei Personio kommuniziert und Feedback gegeben wird. Hier herrscht eine produktive Fehlerkultur. Ich habe es noch nicht erlebt, dass jemand einen Fehler gemacht hat und dafür an den Pranger gestellt wurde. Fehler werden angenommen, diskutiert und dafür genutzt, sich weiterzuentwickeln.

Was macht dich stolz, wenn du auf deine Zeit bei Personio zurückblickst?

Dass mich das Team noch nicht rausgeworfen hat ;-). Es ist eine große Herausforderung, in ein bereits bestehendes Team zu kommen und dort seinen Platz zu finden. Ich möchte kein Störfaktor sein und bin stolz darauf, dass ich bereits positives Feedback erhalten habe und von meinen Kollegen respektiert werde.

Gibt es etwas, das du nicht kannst, aber gerne können würdest?

Ich war nie der super sportliche Typ. Ich praktiziere seit geraumer Zeit Yoga, bin allerdings noch lange kein Profi darin. Als Ziel habe ich mir gesetzt, in den nächsten Jahren ein sehr fortschrittliches Level zu erreichen. Genauso geht es mir mit Klimmzügen – 30 Klimmzüge am Stück sind zur Zeit mein Ziel!

Gibt es eine Frage, die du Bewerbern gerne stellst?

Ich frage gerne nach den Schwächen und Stärken des Bewerbers, da es hier einen großen Unterschied zwischen authentischen und nicht-authentischen Antworten gibt. Schwächen machen Menschen erst interessant. Viele Bewerber antworten darauf mit Klassikern wie “Perfektionismus”, weil sie glauben, dass das eine “gute” Schwäche ist, die auch positiv ausgelegt werden kann. Der Ansicht bin ich nicht, da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass Perfektionismus sehr anstrengend sein kann. Meine Empfehlung ist daher immer: ehrlich antworten. Das wird der Interviewer erkennen und zu schätzen wissen.

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