15. Mai 2018 in HR Management

Keine Kantine? Kein Problem! So machen Sie Ihre Mitarbeiter satt und glücklich

Eigentlich wollen die meisten Kollegen gesund essen, aber allzu oft landet man doch beim Kebab um die Ecke oder bestellt eine Pizza. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen sowie in Startups ist dies ein altbekanntes Problem. Selbst in Unternehmen mit Kantine ist gesundes Mittagessen oft ein großes Thema: Es ist meistens ungesund und außerhalb der typischen Öffnungszeiten von 11.00 bis 15.00 Uhr neigen Mitarbeiter doch zur Nascherei.

Sollten Ihnen diese Situationen aus Ihrem Unternehmen bekannt vorkommen, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag drei mögliche Lösungen auf, wie Sie Ihre Mitarbeiter satt und glücklich machen und gegebenenfalls sogar Ihre Lohnnebenkosten senken.

Der intelligente Kühlschrank

Der intelligente Kühlschrank von HelloFreshGO ist eine unkomplizierte Lösung, die Ihre Mitarbeiter satt und glücklich machen kann. Das Ganze basiert auf einem Self-Service-Prinzip, bei dem Sie Ihren Mitarbeitern den gefüllten Kühlschrank zur Verfügung stellen und diese sich daraus bedienen. Die Bezahlung der Waren geht schnell und erfolgt komplett bargeldlos mit einer online registrierten Karte oder Identifikation per Fingerabdruck. In dem Kühlschrank gibt es neben Snacks, die gegen das Mittagstief helfen können, auch gesunde vollwertige Mahlzeiten. Das sind vorgekochte aufwärmbare Gerichte, fertig zubereitete Salate sowie Sandwiches und Wraps. Der Kühlschrank steht Mitarbeitern 24/7 zur Verfügung und wird regulär zwei bis fünf Mal wöchentlich frisch befüllt. Die Bezuschussungsfunktion von HelloFreshGO ermöglicht es Unternehmen, das Essen mit 3,23 € zu versteuerndem und 3,10 € steuerfreiem Zuschuss (insgesamt 6,33 €) für Ihre Mitarbeiter günstiger zu machen.

Die Voraussetzungen:

Der HelloFreshGO Kühlschrank eignet sich für alle Unternehmen ab 200 Mitarbeitern. Der smarte Kühlschrank benötigt drei Dinge: Steckdose, Mobilfunknetz-Empfang und 1,5 Quadratmeter Platz. Ideal platziert ist der Kühlschrank in Nähe einer Mikrowelle oder für jeden erreichbar im Eingangsbereich.

Selbst kochen im Büro

Sind die Gegebenheiten dafür vorhanden, schätzen viele Mitarbeiter die Möglichkeit, selbst zu kochen.
Eine Küche hat viele positive Seiten. Kochen fordert die Gemeinschaft und gibt die Möglichkeit, zusammen mit den Kollegen etwas außerhalb des Bürostresses zu schaffen. Gemeinsames Kochen kann eine echte teambuilding Aufgabe sein. Besonders gewitzt: Manche Startups lassen sogar ein Mal pro Woche eine Gruppe ausgeloster Kollegen für alle anderen kochen.

Natürlich müssen die Kollegen für das Kochvergnügen im Büro außer Haus einkaufen oder Lebensmittel von Zuhause mitbringen. Eine voll ausgestattete Küche für Unternehmen mit mehr als 25 Mitarbeitern erfordert viel Einsatz vom Office Management. Ein großes Problem hierbei ist oft die Sauberkeit. In echter Studentenwohnheim-Manier bleibt die Rücksicht leider auf der Strecke und das dreckige Geschirr in der Spüle. Die Konsequenz: Das Kochen im Büro endet mit ausführlichen Küchenregeln und genervtem Reinigungspersonal.

Die Voraussetzungen:

Je nach Unternehmensgröße sollten hier großzügige Arbeits- und Kochflächen zur Verfügung stehen. Vier Herdplatten und eine Mikrowelle sind hier meistens nicht genug für mehr als 20 Mitarbeiter. Zusätzlich sollte extra Budget für gründliche Küchenreinigungen und Ausstattung vorhanden sein, denn auch Tische und Aufenthaltsflächen sollten die entsprechenden Möglichkeiten bieten, im Büro zu essen.

Digitale Essensmarken

Digitale Essensmarken, wie die Lösung von Lunchit, ermöglichen die Subvention von Mittagessen auf Basis einer Smartphone App. Ohne an bestimmte Partner gebunden zu sein, können Ihre Mitarbeiter jeden Mittagessensbeleg ganz einfach einscannen und sich ihren gewährten Essenszuschuss von bis zu 6,33 € steuerfrei am Tag rückerstatten lassen.

Ihre Mitarbeiter können frei zwischen Restaurant oder einem Einkauf im Supermarkt wählen. Mit dieser Lösung geben Sie Ihren Mitarbeitern die maximale Freiheit bei der Essenswahl, sind jedoch stark abhängig von Ihren örtlichen Gegebenheiten. Sollte Ihre Firma in einem Industriegebiet sitzen, in dem es nur einen kleinen Supermarkt gibt, sind digitale Essensmarken wahrscheinlich nicht die beste Lösung für Sie.

Die Voraussetzungen:

Für die digitalen Essensmarken gibt es laut unserer Recherche keine Mindestanzahl an Mitarbeitern, denn es wird pro Mitarbeiter berechnet. Das kleinste Paket beginnt bereits bei weniger als 10 Mitarbeitern. So steht der Nutzung dieser Marken auch bei kleinen Unternehmen nichts im Weg. Die Abrechnung erfolgt in der Regel monatsweise und wird für Ihre Lohnbuchhaltung in einem verarbeitbaren Format zur Verfügung gestellt.

Glückliche und produktive Mitarbeiter

Bereits 2011 konnte eine Studie der Universität Kopenhagen nachweisen, dass gesundes Essen die Arbeitsproduktivität steigern kann. Für HR Manager und Geschäftsführung kann es sich lohnen, ein besonderes Augenmerk auf die Essensmöglichkeiten im Unternehmen zu legen. Sie sind ein beliebter Mitarbeiter-Benefit. Wenn Mitarbeiter sich um ihre Essensplanung keine Gedanken mehr machen müssen, ist schon einiges an Zeit gewonnen. Werden sie zusätzlich auch noch mit gesundem Essen versorgt, können sie umso produktiver arbeiten.