7. Dezember 2017 in Erfolgsgeschichten, HR Management, Recruiting

Alles drin: das Rezept für Mitarbeiterverwaltung von HelloFresh

HelloFresh Julian Lürken

Julian Lürken, Head of HR bei HelloFresh, über Herausforderungen im HR eines schnell wachsenden Start-Ups.

Lieber Julian, warum setzt ihr HR Software ein?

Weil wir damit effizienter werden. Excel-Listen sind Vergangenheit und damit auch Datenchaos und -inkonsistenz. Dadurch, dass Mitarbeiterinfos zentral abrufbar sind und Kollegen Änderungen selbständig vornehmen können, sparen wir uns viele E-Mails und vermeiden Fehler.

Die komplette Story, wie HelloFresh die Personalarbeit digitalisierte, lesen Sie hier.

Welche Funktionen nutzt ihr besonders stark?

Alles, was mit Verwaltung von Mitarbeitern zu tun hat: Wer ist neu, wer ist umgezogen, wann gehen Mitarbeiter in den Urlaub, wie ist der Krankheitsstand? Das erfahre ich in wenigen Klicks und meine Kollegen auch. Transparenz hilft mir und meinem Team, da wir weniger Auskunft geben müssen. Über Rollenkonzepte kann ich festlegen, wer welche Infos einsehen und bearbeiten darf.

Transparenz hilft mir und meinem Team, da wir weniger Auskunft geben müssen.

Gab es ein Kriterium, das die Software unbedingt erfüllen musste?

Ja, Datenschutz. Wir müssen uns als Börsennotiertes Unternehmen streng an Compliance halten. Bei amerikanischen Anbietern – wir hatten uns auch Oracle näher angeschaut – sind die Sicherheitsstandards oft niedriger. Da konnte sich Personio als deutsches Unternehmen mit Servern in Deutschland durchsetzen.

Kannst du ein Vorher-Nachher-Beispiel geben?

Gern. Unser Onboarding ist deutlich schneller geworden. Wenn ein neuer Mitarbeiter kommt, muss das vorbereitet und begleitet werden. Vor Personio wurden dafür viele Mails verschickt und To Dos teilweise ad hoc verteilt. Mittlerweile gibt es einen standardisierten Prozess, der regelt, wann was passieren muss und wer verantwortlich ist. Der neue Mitarbeiter oder meine Kollegen erhalten Mails, in denen sie an ihre offenen To Dos erinnert werden.

Unser Onboarding ist deutlich schneller geworden.

Wie hilft Software dir in deinem Arbeitsalltag?

Ich gewinne Zeit, die ich in strategische Themen investieren kann, z. B.: Wie entwickelt sich unsere Belegschaft, was motiviert und was demotiviert meine Kollegen? Dabei ziehe ich Reports heran, die Personio bereit hält. Per Klick kann ich herausfinden, wie viele Mitarbeiter in einem bestimmten Zeitfenster gekündigt haben, wer befördert wurde etc. Diese Daten hinterfrage ich und vergleiche ich mit anderen Zahlen und Beobachtungen. Im besten Fall weiß ich danach, was zu tun ist. Und sei es, mit Kollegen ein ausführliches Gespräch führen.

Abschließend ein Blick nach vorne: Wohin entwickelt sich aus deiner Sicht HR in den kommenden 5 Jahren?

Schwer zu beantworten, denn die Welt dreht sich ziemlich schnell. Ich glaube, HR wird wichtig bleiben oder gar wichtiger werden, denn schon jetzt gibt es einen Wettbewerb um die begehrten Talente. Sie zu finden und zu halten, ist Aufgabe von HR. Dabei werden Personalverantwortliche zunehmend mit Daten arbeiten und Technologien einsetzen, um gute strategische Entscheidungen zu treffen. Ich bin gespannt und freu mich drauf 🙂

Die ganze Erfolgsgeschichte zum Nachlesen gibt es hier

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