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Johanna Sommer

People @ Personio – Johanna, Human Resources

Hallo Johanna,
schön, dass du trotz deines vollen Terminkalenders Zeit für ein Interview gefunden hast, sonst bist ja eher du diejenige, die interviewt. Meines Wissens nach hast du dein Wirtschaftspsychologie Studium vor drei Jahren erfolgreich beendet.

Was genau hat dich an dem Studium und der Arbeit als Human Resources Manager so überzeugt?

Mich hat immer begeistert, wie viel man mit guter HR Arbeit erreichen kann und was für einen bunten Strauß an Möglichkeiten man dabei zur Verfügung hat. Ich war überrascht, dass hinter HRlern gar keine Sachbearbeiter stecken, sondern eine abwechslungsreiche Rolle mit vielen verschiedenen Möglichkeiten und mehr Mitgestaltung als man denkt.

Was siehst du als größte Herausforderung in deinem Alltag als HRlerin?

Im Recruiting sind die größten Herausforderungen, sich fortlaufend dem demografischen Wandel anzupassen und sich im „war of talents“ durchzusetzen. Im HR Management ist die größte Herausforderung, ein Gefühl für die Stimmung im Team zu entwickeln und offen auf die Erwartungen der Mitarbeiter einzugehen.

Die Mitarbeiter im HR erlebt man stets als gut gelaunte und offene Menschen. Wie motivierst du dich, wenn dich an manchen Tagen einfach alles nervt?

Marie und ich haben stets eine Packung Schokolade im Büro – die hilft uns in stressigen Momenten! 😉

Dann müsst ihr zwei ja einen ganzen Bunker voller Schokolade haben! Meines Wissens nach seid ihr beide zeitlich immer recht eingespannt. Was macht dir denn am meisten Spaß an deiner Arbeit?

Mit so vielen verschiedenen Menschen zu sprechen und immer wieder neu einzuschätzen, ob derjenige in unser Team und zu den Aufgaben passt sowie trotzdem einen interessanten Mix an verschiedenen Persönlichkeiten zu fördern. Wenn Menschen mit verschiedenen Interessen oder Nationalitäten ein großes Team bilden, bringt das automatisch innovative Ideen und abwechslungsreichen Input mit sich. Das Allerbeste fehlt jedoch noch: Zu sehen, wie sich neue Mitarbeiter einleben und entwickeln! Da freut man sich als Personalverantwortliche natürlich sehr.

Das klingt wirklich nach einem abwechslungsreichen Alltag mit vielen spannenden Aufgaben! Worin siehst du den größten Vorteil, in einem Startup zu arbeiten? Die Arbeit kann ja manchmal ziemlich chaotisch sein, oder?

Der größte Vorteil meiner Meinung nach ist, über den Tellerrand hinausblicken zu können und seine Handschrift unter neue Prozesse zu setzen. Was für ein tolles Gefühl, in ein paar Monaten oder Jahren zu wissen: “Ich war schon in einer so frühen Phase dabei und habe diese Entwicklung mitgestaltet.” Außerdem ziehen wir alle an einem Strang und wollen, dass sich Personio weiterhin so großartig entwickelt, das sorgt natürlich für einen außergewöhnlichen Teamspirit.

Was ist dein Rat an zukünftige Bewerber?

Bleib authentisch. Weder für den Interviewer noch für den Bewerber ist es angenehm, wenn das Gespräch lediglich aus einem Frage-Antwort-Spiel besteht. Am Ende freuen sich beide mehr, wenn ein interessanter Gesprächsfluss entstanden ist. Zeig uns, dass du wirklich ins Team möchtest und die Arbeit bei Personio nicht nur “als irgendeinen Job” ansiehst.
Übrigens: Auch beim Bewerbungsgespräch darf über eigene Fehler, zum Beispiel Versprecher, gelacht werden. Wir sind alle nur Menschen. 😉

Vielen Dank für das Interview. Übrigens, Johanna, ich soll dir vom ganzen Team ausrichten: Danke an dich und Marie, dass ihr immer ein offenes Ohr für uns habt und stets Ruhe bewahrt! Ihr seid klasse!

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