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Leseempfehlung Datenschutz - Kaffee & Zeitung

Leseempfehlung Datenschutz II

Diverse Mitarbeiter-Überwachungsskandale sind in den letzten Jahren durch die Medien gegangen und bringen uns dazu, heute noch einmal das Thema Datenschutz zu beleuchten: Diesmal im Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis. Was darf ein Arbeitgeber über seine Arbeitnehmer in Erfahrung bringen und wer innerhalb des Unternehmens darf zu welchen Informationen Zugang haben?

Die Grenzen des Erfahrbaren

Datenschutz und Überwachung sind oft nicht weit voneinander entfernt. Auch Informationsbeschaffung über die eigenen Mitarbeiter kennt seine Grenzen. Laut Detlev Neumann gibt es strikte Anordnungen, inwiefern der Vorgesetzte Daten über den Mitarbeiter erfragen und diesen nachgehen darf. An welcher Stelle diese Einschränkungen liegen, erklärt Ihnen Neumann anschaulich in diesem Artikel:

https://digitaler-mittelstand.de/business/ratgeber/daten-der-mitarbeiter-was-chefs-nicht-wissen-duerfen-6681

Krankheitstage kommunizieren

Muss ich meinem Vorgesetzten erzählen, weshalb ich krankgeschrieben bin? Viele Arbeitnehmer sind verunsichert bezüglich der Offenlegung ihrer Abwesenheitsgründe. Laut der DGB Rechtsschutz GmbH sind Sie nicht verpflichtet Ihren Arbeitgeber über die Art der Krankheit zu unterrichten. Viele weitere wichtige Informationen zum Thema Fehlzeiten können Sie hier nachlesen:

https://www.dgbrechtsschutz.de/ratgeber/fragen-antworten/krankheit/krankheit-und-arbeitsunfaehigkeit/

Transparente Gehälter

Beim Thema Datenschutz und Privatsphäre kommt vielen von Ihnen mit Sicherheit als erstes das Thema “Gehälter” in den Sinn. In den nordischen Ländern Europas sind transparente Gehälter schon längst etabliert. Rechtsanwältin Hannah Deußen von der Kanzlei Dirks & Diercks aus Hamburg erklärt uns auf lead-digital.de, wie es bezüglich der Rechtslage in Deutschland aussieht:

https://www.lead-digital.de/aktuell/work/transparente_gehaelter_so_sieht_die_rechtslage_aus

Geheimhaltungspflicht seitens des Arbeitnehmers

Nicht nur der Arbeitgeber, sondern auch der Arbeitnehmer muss gewisse Daten vertraulich behandeln. Aus diesem Grund gibt es die Option eine Verschwiegenheitserklärung zu vereinbaren, auch NDA (=Non-disclosure agreement) genannt. Auf arbeitsvertrag.org lesen Sie, wieso diese sinnvoll ist und welche Konsequenzen so eine Erklärung mit sich bringt:

http://www.arbeitsvertrag.org/geheimhaltungsvereinbarung/

Angst vor Ideenklau

Eine Geheimhaltungserklärung kann auch außerhalb des Unternehmens sinnvoll sein, denn viele Startups haben vor allem in der Findungsphase Angst vor Ideenklau. Zwar kann man eine Idee allein nicht urheberrechtlich schützen, eine Geheimhaltungserklärung kann jedoch etwas Sicherheit bringen. Inwiefern Sie diese einsetzen können, lesen Sie auf gruenderkueche.de:

https://www.gruenderkueche.de/fachartikel/nda-basics-wozu-du-eine-verschwiegenheitserklaerung-nda-brauchst-und-wie-du-sie-schreibst/